Lebenslauf

Dipl.Ing. Lubomir Jezo PhD. (1958), stammt aus dem Dorf Ladce das in Mittel Považie in der Slowakei liegt.  An der Slowakischen Technischen Universität in Bratislava hat er anorganische Chemie und Industrietechnik studiert. Seit 30 Jahre ist er in Zementwerk Považská cementáreň Ladce A.G. beschäftigt, wo er mehrere leitende Positionen vertreten hat, zuletzt als Qualitätsmanager. Er ist auch in der Forschung, im Gebiet der Innovation und Qualitätskontrolle von Zement tätig und hat zahlreiche Publikationen herausgegeben. Mit seiner Frau Maria, hat er 7 Kinder großgezogen, weitere 2 kleine Kinder sind noch in Erziehung.

Er ist ein bildender Künstler, ein Amateur, oft naiv, aber er kreiert aus dem Herz und nicht nur für eigene Freude - sondern auch für alle Nahestehenden. In der letzten Zeit unterstützt er der Aufbau der Kirche im Dorf Ladce. Alle Ausstellungen waren und werden auch in Zukunft wohltätig.

Seit mehr als 20 Jahren widmet er sich der Schönheit des Steines und der Natur, aber erst im Jahr 2011 beschloss er seine Werke der breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Stein steht ihm ganz nah auch in seinem beruflichen Leben. Aus dem natürlichen Kalkstein schafft er einen künstlichen, aber extra harten Stein - Zement. Alle seine Bilder sind auf der Steinbasis und in Version 3D geschaffen, und somit, da sie dreidimensional sind, auch für die Besucher die die Brailleschrift benützen geeignet.

In seinem Werk stellt er im gegenseitigen Kontrast aber auch vergleicht er Seite an Seite die Schöpfung (ob von Natur oder des Schöpfers – jeder wie es will) mit dem Werk, der von der Menschenhand erarbeitet wurde. Der größere Teil der Arbeit wurde von der Natur zur Verfügung gestellt, der kleinere Teil ist die menschliche Arbeit, die in der Bearbeitung, Aussortierung, Auflage und Befestigung liegt. Insgesamt muss es geschmackvoll, ästhetisch oder zumindest interessant sein, es muss eine Idee haben und im besseren Fall eine Geschichte erzählen.
In seinem Berufsleben versucht er die Dinge besser zu machen, in seinem kreativen Leben (manchmal auch in kreativen Torheit) versucht er die Dinge anders zu machen. Am häufigsten bedeutet es - ungewöhnlich, mit einem neuen Weg oder auch nonkonform und deswegen benutzt er als  Pinsel die Laborpipete und Pinzette, seine Leinwand ist oft der schöne Stein Onyx und die Palette sind die schönen Halbedelsteine (z.B. Achat, Ametist, Amazon, Aventurin, Citrin, Dalmatiner, Epidot, Hämatit, Chalcedon, Jaspis, Karneol, Kristall, Opal, Rosenquarz, Sodalith, Türkis, Tigerauge usw., die in der Form von so genannten Trommelsteine sind) und andere bunte Kristalle – von der Natur oder künstlich hergestellte.
Im vergangenen Jahr hat er 2 neue Methoden, als Gebrauchsmuster, beim Amt für gewerbliches Eigentum in Banská Bystrica angemeldet – Erstellung von Bildern laut Kristallisation und Erstellung von Bildern mittels Aussortierung des Materials auf Korngruppen. Diese innovativen Methoden, die noch nie in der bildenden Kunst angewendet wurden, sind die Grundlage von seiner Arbeit.

Die Natur malt mit den Eiskristallen am Fenster so schöne Blumensträuße, die kein Künstler nachmachen kann, keine zwei Schneeflocken sind die gleichen. Dass war seine Inspiration, er wollte ein bisschen nachspielen. Er nutzt die Kristalle, entweder natürliche oder selbst hergestellte, wegen ihrer schönen Farben, einzigartiger Form und gesamten Originalität.

In einer ähnlichen Weise arbeitet er bei der Gestaltung mittels Korngruppen für den Vergleich der äußerlichen schönen, geraden blank polierten Flächen mit dem gleichen Rohmaterial – als ob von Menschenhand unberührten. Es gibt dem Zuschauer die Möglichkeit ein wunderschönes Material anzusehen – meistens Halbedelsteine, und das nicht nur von außen, aber auch von „innen“. Es ist so zu sage  Selbstreflexion auf den Menschen... sollte er eine schöne Ausstrahlung haben, muss er auch von innen ausreichend qualitativ disponiert sein.